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... total geknickt.“ Ihre Laune erhielt auf den 400 Kilometern des zweiten Tages schnell ein Upgrade, was jedoch eher an der sensationellen Landschaft als an sensationel len Ergebnissen lag. Und am Wetter. In der Eifel, mit 213 Regentagen pro Jahr stets ein meteorologisches Hochrisikogebiet, heizt die Sonne diesmal die Luft auf 26 bis 28 Grad auf, und das während der gesamten Rallye. In sattem Grün liegen die Wiesen im Morgenlicht. Auch jene Kühe, die nicht lila sind, dürfen heute als glücklich gelten. „Rinder zur Linken, das Glück wird dir win ken“, kalauert Beifahrer Kai Klauder in un serem Audi Coupe Quattro. Blicken wir also glücklich nach vorn. Da biegt der rote ’56er Ford Thunderbird, den Dietmar Buxhoidt in drei Jahre langer Ar beit restauriert hat, gerade in Richtung Flugplatz Bitburg ab, um sich der nächsten Wertungsprüfung zu stellen. Wir hinterher. Stellen Sie sich vor, Sie fahren vom Park platz Ihres Supermarkts auf die Hauptver kehrsstraße. Auf einem ähnlich kurzen Stück steht ein Parkplatzwärter, der be fiehlt: „Sie fahren die ersten 200 Meter in genau 27 Sekunden.“ Kaum sind Sie 80 Meter gefahren, kommt plötzlich die An weisung: „Ab hier fahren Sie die nächsten 200 Meter in 26 Sekunden!“ (Die 27 Sekun den für die allerersten 200 Meter laufen aber parallel weiter.) Und kaum sind Sie fertig, beginnt übergangslos eine dritte Übung: Ab ...