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... der Prospekt-Prosa der frühen Fünfziger las sich das so: „Der Frontan trieb vermittelt in Verbin dung mit dem tiefen Schwerpunkt und den sehr genau abgestimmten Fahrwerksabmessun gen die Spursicherheit und Kurvenfestigkeit eines Rennwagens.“ Hört, hört. So kam es, wie es kommen mußte. Der Superior wurde zum GTI seiner Zeit. „Da gab es wilde Leute mit Baskenmützen“, Heute würde man ihn GTI nennen Sporteinsatz im Jahr 1951 Vierstellig: der tausendste Gutbrod Superior rührt Karl-Heinz Göschei in der Vergangenheit, „die setzten ihren Gutbrod bei Sportveranstaltungen ein.“ Die ganz wilden unter ihnen schweißten sich Haltegriffe ans Auto: Daran hielten sich die Beifahrer fest, wenn sie sich bergauf freiweg auf die Motorhaube legten, damit die Vorderräder nicht durch drehten. Eine verwegene Zeit war das damals. Ruhig wurde es erst wieder, als der viersitzige VW Käfer den kleinen, aber teureren Gutbrod Superior endgültig verdrängt hat te. Im April 1954 rollte das letzte von 7726 Exemplaren auf den Hof. Ein Drittel aller Superior war mit Einspritz motor bestellt worden. Bei einem Verbrauch von sechs bis sieben Litern auf 100 Kilometer beschleu nigte er den Mini in knapp 40 Sekunden von null auf 100 km/h. In einem anderen Sinne sorgte er für ebenfalls für Tempo. Er ließ das Trio seiner mutigen Entwickler in den Jahrzehnten danach bei Daimler- ...