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... sie haben immer etwas Typisches, etwas Kinder-Typisches, Kinder-Logisches an sich. Und insofern sind Kinder-Reaktionen in gewisser Hinsicht eben doch berechenbar. Daraus ergibt sich für den Autofahrer die Forderung: Entsprechend der Mentalität von Kindern müssen die notwendigen Abhilfemassnahmen eben früher als üblich eingeleitet werden, nämlich vorbeugend und schon in der Phase des Vorfeld-Geschehens. Wie aber präsentiert sich dieses Vorfeld? Man geht davon aus, dass es zwei grundsätzlich verschiedene Konstellationen gibt für das Kollidieren mit Kindern: Entweder man sieht das Kind vorher, sogar rechtzeitig, und dennoch gerät man unversehens in einen Konflikt mit ihm. Oder die andere Situation: Man sieht das Kind vor Ausbruch der Schwierigkeiten überhaupt nicht, oder man erblickt es zu spät. In beiden Fällen handelt es sich typisch um eine Überraschung für den Autofahrer. Und dies wird in aller Regel als vermeidbares Fehlverhalten gewertet. Der Hauptfehler, den man dem Erwachsenen im ersten Fall anlastet,' ist das zu frühe Beruhigtsein, das zu frühe Abtun der Gefahr, wenn er ein Kind am Strassenrand gesehen hat, das sich ruhig verhält. Im zweiten Fall der gewissermassen totalen Überraschung, wenn ein Kind vorher weit und breit nicht zu sehen war, zeiht man den Autofahrer der Nichtbeachtung indirekter Warnsignale. In einer verkehrsarmen ...