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... passt. Blonde und Brünette, Grosse und Kleine, Schlanke und Mollige — so viele Typen, so viele Parfüms. Eine sportliche Frau wird nicht denselben Duft gebrauchen wie eine Intellektuelle, eine Frau im gefährlichen Alter (nämlich in dem Alter, wo sie für andere gefährlich ist!) nicht denselben wie eine Jungverheiratete Frau. Die Namen der Phantasieparfüms geben ja stets eine Richtschnur, für wen sie gebraut wurden, und es dürfte nicht schwer fallen, das für den eigenen Typ passende Parfüm darunter zu finden. Grossen Kreisen unseres Publikums ist die Tatsache unbekannt, dass die Essenzen, welche die Grundlage vieler ausländischer Parfüms bilden, in der Schweiz hergestellt und ausgeführt werden, um dann als fertiges, teures Parfüm wieder in unser Land zurückzukommen. Die gleichen Schweizer Fabriken stellen auch die Grundstoffe für unsere Schweizer Parfümmarken her, die den ausländischen Fabrikaten ebenbürtig, aber viel billiger sind. Beispielsweise hat die Fabrikantin des bekannten Eau de Cologne «Brise Klanger, brauner Hermelin-Paletot mit Capuchönkragen. (Modell Hanky, Zürich.) Marine» ausser einem neuen, billigen Lavendelwasser, dessen Qualität an die besten englischen Lavendel erinnert, auf Weihnachten auch ein vorzügliches Parfüm in einem entzückenden Flacon mit Spartupfen zu einem überraschend niedrigen Preis herausgebracht. idemann finden ...