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... | ON-TOP 42 SwissClassics Nr. 20 | 04.2008/2009 Die legendärsten Pilotenjacken gibts bei on top In den Anfangsjahren der Fliegerei konnte die richtige Bekleidung lebensrettend sein – immerhin herrschten in den Cockpits von damals Temperaturen bis minus 50 Grad. Das wussten auch die Verantwortlichen von US Air Force, US Navy und Royal Air Force. Die Militärverwaltungen setzten deshalb grosse Sorgfalt in die Anforderungskataloge für Fliegerbekleidung, nach denen sich die Hersteller zu richten hatten. Wer die beste Qualität liefern konnte, bekam den Auftrag. Schnell etablierten sich Firmen wie z. B. Irvin England (seit 1926), die quasi zu Hoflieferanten der Luftwaffe wurden. Es entstanden aber auch von den Militärs genau definierte Kleidungsstücke, die von verschiedenen Lieferanten produziert werden durften. Insbesondere einige Fliegerjacken wurden legendär und werden heute noch hergestellt. So gibt es z. B. das britische Irvin Flight Jacket oder die amerikanischen G1 und A2 Jackets aus dem Zweiten Weltkrieg. Schon damals merkten auch die Autofahrer, wie praktisch diese Fliegerjacken waren, und weil die Ansprüche auf der Strasse etwas anders waren als in der Luft, boten die Hersteller bald einmal spezielle Bekleidung für Tourenund Rennfahrer an; z. B. Chapal Paris (seit 1832). Heute gibt es weltweit zahlreiche Hersteller von Bekleidung für Oldtimerfahrer und ...