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... Auch mit ihnen erprobt VW eine Arbeitsteilung, wie sie in Westeuropaerst diskutiert wird. Die Zulieferer sollen sich nicht auf dem Werksgelände ansiedeln, wiedas teilweise in Japan oder Italien praktiziert wird, vielmehrsind sie gehalten, ganze Systeme, z. B. das Cockpit, fertig zurFabrik zu liefern. Dort wird es dann nochmals mit dem VW- Ingenieuren auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft und anschliessend ins Fahrzeug eingebaut. Das System setzt voraus, dassdie Zulieferer erstens technisch auf dem neuesten Stand und zweitens von Anfang in die Entwicklung einbezogen sein müssen. Mit den Start der neuenModellreihe wird nach dieser Methode in Mladä Boleslav gearbeitet. Das wiederum stellt die Zulieferer schon heute vor schwierige Aufgaben. Kaum eineinheimischer Betrieb ist bisher in der Lage, die von VW verlangten Vorgaben zu erfüllen. Da VW die meisten Teile aus Kostengründen in Tschechienselbst beziehen will, haben nur Zulieferer mit einer westlichenPartnerfirma eine Chance In einem weiteren Schritt, allerdings wohl erst in einigenJahren, ist geplant, dass die Zulieferer ihre Systeme selbst indie Fahrzeuge einbauen. Diese Arbeitsteilung hat natürlichebenfalls zwei Seiten. Einmal werden die Zulieferer sehr stark an ihren Auftraggeber gebunden, doch anderseits ist dieser gleichfalls stark auf seinen Zulieferer angewiesen - und zwar mindestens für eine ...