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... « Sonntag gehen wir an den Gurnigel». Mit Recht bereitet sich alles für diese Veranstaltung vor, denn die rührige Sektion Bern des A. C. S. hat keine Mühe gescheut, alle Vorbereitungen für die Bergprüfungsfahrt so sorgfältig zu treffen, dass der Anlass einen vollen Erfolg bringen muss. Zum sechsten Male also werden sich am Sonntag unsere besten Fahrer in friedlichem Wettstreite am Gurnigel messen. Hier gilt es nicht nur, aus dem Motor herauszuholen, was er hergibt, sondern gleichzeitig auch alle Sinne gut beieinander zu halten, bietet doch die Strasse alles, was der rassige Fahrer sich nur wünschen kann. Wenn sohon der untere Teil der Strecke mit seinen scharfen Steigungen, den zahlreichen Kurven in stark kupiertem Gelände auf 4,5 km Länge bei rund 300 m Höhendifferenz die volle Aufmerksamkeit des Fahrers fordert, so ist dies erst recht der Fall im oberen Abschnitt, der vom Gurnigelhotel zum Ziel am Selibühl führt. Kurve folgt auf Kurve, die Steigung nimmt stetig zu, gilt es doch auf eine Entfernung von rund 5 km die weitere ansehnliche Höhendifferenz von 450 in zu bezwingen. Man hört gelegentlich die Frage, warum denn eigentlich die diesjährige Bergprüfungsstrecke bis zur Wasserscheide verlängert worden sei. Die Antwort ist leioht zu geben. Die besten Zeiten der bisherigen Gurnigel- Bergprüfungsfahrten. 1910 Edm. von Ernst, Bern Martini 7 27 1911 Max von Ernst, ...