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... GP von Argentinien vom 19. Januar 1958 stand lange in derSchwebe, schliesslich wurde die Durchführung erst Mitte Dezember bestätigt. Damalstrat auch die neue Vorschrift in Kraft, wonach die Motorennicht mehr mit Methanoltreib- Stoff, sondern mit Flugbenzin gespeistwerden durften. Nicht alle Teams waren rechtzeitig bereit, sodass BRMund Vanwall auf eine Teilnahme in Argentinien verzichteten. Schliesslich fanden sich bloss drei Ferrari-Werkswagen des Typs 246 mit den FahrernMike Flawthom, Peter Collins und Luigi Musso ein. Maserati war mit sechs privat gemeldeten 250 F vertreten, nachdem sich das Werk am Ende der Saison 1957 von den Rennen zurückgezogen hatte. Auf denMaserati fuhren Juan Manuel Fangio, Carlos Menditeguy(beide Scuderia Sud Americana), Jean Behra, Harry Schell,Francisco Godia-Sales und Horace Gould. Beim zehnten Fahrzeug handelte es sich um den vom Team von Rob Walker gemeldeten Cooper T43 mit dem für dieses Rennen von Vanwall ff eigegebenen Stirling Moss. Der Cooper war vom vorjährigen Formels-Modell abgeleitet und wog bloss 350 kg, angetriebenwurde er von einem 1960 cm 3 grossen Coventry-Climax-Vierzylinder, der 180 PS bei 6800/min leistete, wobei der Rennwagen damit auf ein Leistungsgewicht von 1,94 kg/PS kam. Der unter Carlo Chiti konstruierte Ferrari 246 mit 2417- cm 3 -V6 von 280 PS Leistung bei 8500/min kam auf 2,0 kg/PS. ...