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... Einzig in der Warmlaufphase musste der Handchoke jeweils mit etwas Gefühl dosiert werden, um ein «Magerruckeln» zu vermeiden. Unter der Fronthaube ist der Vierzylindermotor quer eingebaut; der hintere Wagenüberhang bleibt dem geräumigen Kofferabteil reserviert. Die Fondpassagiere können im Renault 9 ihre Beine seitlich neben die vorderen Fauteuils ausstrecken. Zu den Leisetretern gehören sie nicht. Zwar verrichtete der TSE dank 5-Gang-Getriebe seinen Dienst etwas diskreter, doch entpuppten sich die Vierzylinder, ob mit 60 oder 72 PS, um 4000/min als kleine «Brummbä- ren». Das führte beispielsweise dazu, dass bei Tempo 130 der TSE im IV. Gang um 1 dB(A) leiser war als im fünften. Hingegen entwickelte der GTL mit 60 PS zwischen 125 und über 140 km/h respektable 81 dB(A), um dann im Bereich der Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h auf 80 dB(A) zurückzufallen. In der Geräuschentwicklung verrät die im Renault 9 zum Einbau gelangende Vierzylindermaschine ihr Alter am ehesten. Dank Einzelradaufhängung - vorn Dreieck-Querlenker und Federbeine, hinten Längslenker und Quertorsionsfederstäbe - glättet der Renault 9 Unebenheiten, auch gröbere, recht gut aus. Zwar ist er nicht so weich gefedert wie einzelne seiner Schwestermodelle, den durchschnittlichen europäischen Komfortansprü- chen jedoch dürfte der erzielte Kompromiss aber nahekommen. Nur über wellige ...