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... nahezu unhörbar. Auf geht’s über den vornehm knirschenden Kiesweg und auf die offene Straße. Wie alle Jaguar- Limousinen mit Einzelradaufhängungen – von denen der Mk10 der erste war – schirmt auch er uns von den Resonanzen grobkörniger Asphaltdecken oder den Stößen grob geflickter Nebenstraßen ab. Doch bei allem Komfort des Langstrecken-Express kehrt der Mk10 – wenn es der Fahrer will – auch ein wenig seine XK-Seele heraus, sowohl akustisch wie physisch. Denn der Motor ist mit den 1,8 Tonnen nicht überfordert, ebenso wenig wie die Avon-Gürtelreifen (1961 trug er riesige Diagonalreifen der Größe 7.50-14 vom Typ Dunlop Road Speed RS5). Natürlich fühlt sich der Mk10 groß an, aber keineswegs unhandlich. Dafür sorgt schon das Fahrwerk, das in Kurven nur geringe Seitenneigung zulässt. Zudem machen es die schmalen Dachsäulen leicht, das Auto in Kurven genau zu platzieren. Der Mk10 ist weich abgestimmt, doch gut gedämpft, und die vom E-Type übernommene hintere Einzelradaufhängung hält die Reifen verlässlich auf der Fahrbahn. Würde mir nur die Lenkung eine genauere Rückmeldung über das geben, was gerade die Vorderräder anstellen – ich würde fast von einem agilen Handling sprechen. Das Ansprechverhalten ist träge, dazu kommt eine sehr indirekte Auslegung mit vier Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Halt eine sehr frühe Form der Servolenkung, nicht ...