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... bis jetzt ist noch keine Ruhe eingekehrt. So sassen sich in der vergangenen Woche die Gesprächspartner erneut gegenüber, sprachen über drei Stunden miteinander und verabschiedeten sich auf den 4. April. Was sollen eigentlich diese ergebnislosen Gesprä- che, welche die Parteien in der Sache überhaupt nicht voranbringen? ist man zu fragen versucht. Auch Heini Fischer, Direktor des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes, bekennt offen, dass die letzten Gespräche nicht Verhandlungen im eigentlichen Sinne waren, sondern eher das nochmalige Vortragen längst bekannter Standpunkte. Unter diesen Umständen ist die Äusserung des Astag-Mitglieds Bruno Planzer, das Ergebnis der Aussprache sei gleich Null, keineswegs übertrieben. Man gewinnt in der Tat den Eindruck, es sei Finanzminister Otto Stich bei den bisherigen Gesprächen nur darauf angekommen, die Astag-Vertreter immer wieder zu besänftigen und hinzuhalten, dass er aber materiell keine Zugeständnisse zu machen bereit ist. Gerade rechtzeitig kamen ihm dabei die vier Bundesratsparteien zu Hilfe, die am gleichen Tag bei ihren regelmässig wiederkehrenden «Von-Wattenwyl»-Gesprä- chen dem Bundesrat in seiner bisherigen Haltung bezüglich der Schwerverkehrsabgabe «den Rücken stärkten». Ob sie das aus Überzeugung oder aus Unkenntnis der Sachlage getan haben, ist nicht bekannt. Bekannt ist hingegen, dass der ...