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... hat es seit der Ende 1989 erfolgten 50 %-Übernahme von Saab durch General Motors in Westeuropas Autoindustrie nicht mehr gegeben. Beide schwedischen Firmen haben ihre Selbständigkeit somit aufgegeben. Aufgeben müssen, kann man getrost sagen. Dennsolchen mittelkleinen und ganz kleinen Limousinenherstellern, wie sie Volvo und Saab sind, hatten die Marktkenner schon längst jede Zukunft im Alleingang abgesprochen. Immerhin hat sich Volvo in jüngster Zeit aus eigener Kraft wieder aus den roten Zahlen herauszuwinden vermocht, so dass Renault nicht unmittelbar als Erretter auftreten kann. Für die Autofreunde wird sich nun die Frage stellen, wieweit Volvo seine — geradeauch bei uns in der Schweiz von vielen geschätzte —Identität bewahren kann. Ohne Zweifel werden Synergien — ohne die eine Fusion ja zwecklos wäre — künftig noch vermehrt genutzt. Schon lange vor derim Februar 1990 erfolgten Verlobung Renault/Volvohatten die beiden Firmen zusammen mit der Peugeot-Gruppe begonnen, gemeinsam Motoren herzustellen,und inzwischen haben sich Renault und Volvo gegenseitig die Forschungsund Entwicklungsabteilungen geöffnet. Es wäre aber bedauerlich, wenn Volvo als der kleinere Partner gänzlich vonRenault dominiert würde. Schon ist davon die Rede,dass Renault und Volvo ein gemeinsames Oberklassemodell entwickeln, das vor der Jahrtausendwende aufden ...