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... der sich größeres Gut einfach durch schieben lässt. Doch so schnell gibt sich ein Polo nicht geschlagen und kontert mit seiner wesent lich besseren Qualitätsanmutung. Denn auch wenn der Up sein nacktes Blech äu ßerst sympathisch zur Schau stellt, bleibt es eben nacktes Blech. Der Polo ist hingegen bis in den letzten Kofferraumwinkel mit Teppich ausgeschlagen, schmeichelt den Fingerkuppen mit gepolsterten Oberflächen und hält Getränke im klimatisierten Hand schuhfach kühl. Zudem steigen Fondpassagiere durch das ausgeklügeltere Easy-Entry-System leichter zu und sitzen auf einer spürbar bequemer gepolsterten Rückbank. Nicht zuletzt ver kraftet er über 100 Kilogramm mehr Zula dung als der nur viersitzig ausgelegte Up. Wohin der Mehrpreis fließt, zeigt der durch und durch solide Polo also deutlich. Unterwegs lässt sich der Up dann nicht mehr so leicht abschütteln. Sein Einliter- Motor mit 75 PS muss schließlich fast drei Zentner weniger schleppen als der drehmo mentstärkere 1,2-Liter-Dreizylinder des Polo. Zudem zirkelt der 925-Kilo-Floh mit seiner gefühlvollen Lenkung leichtfüßig und lastwechselfrei durch enge Kehren. Sollte sein Fahrer eine Kurve dennoch ein mal zu optimistisch angehen, helfen feine, aber wirkungsvolle ESP-Eingriffe zurück in die Spur. Selbst beim Komfort kann der Up gut mithalten, dank sensibel ansprechenden Dämpfern verlieren ...