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... und tüchtigen Wagen empfinden musste. Wenn man dann noch bedachte, mit welch grossen finanziellen Opfern diese Fahrzeuge und Mannschaft hierhergekommen waren, so mochte man ihnen wirklich den Sieg wünschen. Deo, der eigentlich ein Kriegsname ist, denn der Fahrer heisst Lanzone, gab sich auf seiner Ghiribiri-Voiturette alle Mühe, mit den Fiat gleichen Schritt zu halten, während der zweite Chiribiri-Fahrer, Ramasotto, bald von Bordino überrundet wurde. Bordino fuhr einfach meisterhaft, viel ruhiger als im franzö- sischen Grand Prix bei Strassburg; man merkte, er hatte die Weisung, zu siegen, also seine Maschine vorerst zu schonen. Aber das Temperament eines Italieners ist unter dem Applaus einer begeisterten Menge stärker als der Wille, und so legte Bordino immer ein rascheres Tempo vor. Schon nach der 7. Runde war sein Stundentempo auf rund 138 Kilometer gestiegen. So war es unausbleiblich, dass er wieder die beiden Austro-Daimler überrundete und dann auch noch die Chiribiri, einschliesslich Deos. BorcMno hob sich dieses Geschäft meist auf die Zeit auf, wo er vor den Tribünen vorbeifuhr, jedes Mal eines begeisterten Applauses sicher, der ihn nur zu weiterer Geschwindigkeit anspornte. Die tapferen Austro-Daimler-Fahrer wurden von ihm, wenn er sie überholte, mit einem Wasserguss überschüttet, und man musste diese Helden am Volant deshalb noch mehr bewundern. In ...