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... an den Unfällen, weil sie sich nicht ausreichend auf daskindliche Verhalten im Strassenverkehr einstellen und deswegen gegenüber Kindern ihreGeschwindigkeit kaum reduzieren, erklärte Armin Steinmann, Verkehrspsychologe der Stadtpolizei Zürich. Es gilt vor allem darauf zu achten, dass sich Kinder im Strassenverkehr risikoreicher als andere Altersgruppen verhalten. So orientieren sie sich" zum Beispiel nur mangelhaft vor der Strassenüberquerung. Kinder verhalten sichspontan und bewegen sich meist rasch. Sie überqueren auch dieStrasse meist schneller als Erwachsene. Kindern fehlt auchdas vorausschauende Gefahrenbewusstsein. Erst ab etwa acht Jahren sind sie in der Lage, Gefahren zu erkennen, bevor diese eintreten. Erst ab etwa elf Jahren können sich Kinder in die Situation anderer Verkehrsteilnehmer versetzen und deren Gefahren gut einschätzen. Kinder lassen sich auch leicht ablenken. Zu viele Kinderunfälle In der Schweiz verunfallen auf der Strasse zu viele Kinder; unser Land liegt im europäischenVergleich unrühmlich im vordersten Drittel. Im Jahr 1993 ereigneten sich auf den Strassender Schweiz insgesamt 83 379 polizeilich registrierte Unfälle. Dabei verloren 661 Menschen ihr Leben, und 22 191 Personen wurden mehr oder wenigerschwer verletzt. In diesen statistischen Angaben sind 2576 verletzte und 44 tödlich verunfallte Kinder ...