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... und als ihm der in der Region ansässige schwedische Toppilot Joakim Bonnier im Frühjahr 1964 seinen exzentrischen Landsmann Ulf Norinder vorstellt, da dieser einen Betreuer für seinen neu erstandenen Ferrari GTO sucht, sagt Graemiger sofort zu. Erstens ist der Teilzeitjob gut bezahlt, zweitens locken ihn die Abstecher zu dem internationalen Rennen. Dort kann er immer wieder wertvolle Kontakte knüpfen. So macht er sich nebenbei für die in Europa debütierende Cobra-Truppe von Caroll Shelby nützlich und bei den 12 Stunden von Reims sitzen statt Norinder und dessen Freunden die aufstrebenden Youngsters Jackie Stewart sowie Chris Amon im blaugelben GTO. Unterwegs als Rennfahrer Daneben beginnt Graemiger selbst erste Rennen in der Schweiz zu fahren und wagt sich bald auch ins Ausland. Auf einen Lotus Elite folgen ein nach englischen Standards präparierter Sunbeam Imp, ein selbst modifizierter Costin-Nathan, ein Chevron B8 mit Zweiliter-BMW-Motor («ein tolles und extrem zuverlässiges Auto*) und ein Daren. Dazwischen übernimmt er immer wieder die Betreuung von Piloten oder springt in Teams als Mechaniker ein. Nach all diesen Erfahrungen wird die Lust, ein eigenes Auto zu bauen, immer grösser. Besonders angesprochen fühlt er sich durch die Zweiliter-Rennsportwagen der Gruppe 6. Die Arbeiten beginnen im Herbst 1973, mitten in der Erdölkrise. Schliesslich ...