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... und Nachrichtenübermittlung sind die Hauptaufgaben, die an den Motorradfahrer herantreten. Zeit ist wertvoll im bürgerlichen Leben, noch wertvoller aber und noch unersetzlicher ist sie im Kriege. In acht bis neun Minuten legt ein Infantrietruppenteil einen Kilometer im Eilmarsch zurück, es kann also unter Umständen von wenigen Minuten, die eine Meldung früher an der zuständigen Stelle eintrifft, abhängen, ob es möglich ist, mit schnell vorgeworfenen Reserven den wuchtigen Vorstoss des Gegners aufzufangen, oder, eine ungünstige Gefechtslage beim Gegner ausnützend, mit Hilfe herangezogener Unterstützungstruppen durch energisches Vorgehen sich Vorteile zu sichern, die unter Umständen für den Ausgang der Schlacht von entscheidender Bedeutung sein können. Im Gewoge der Schlacht hängt für den Truppenführer alles an dem richtigen Erfassen der Gefechtsmomente. Zwischen diesem Erkennen der jeweiligen Gefechtslage und dem Ausnützenkönnen der Gefechtsmomente liegt die Zeit der Befehlsübermittlung an die Truppen und die Zeit, die sie zum Herankommen benötigen. Diese Zeit nach Möglichkeit zu verkürzen und so die rechtzeitige Ausnützung des Gefechtsbildes zu ermöglichen, ist die Aufgabe des Motorradfahrers. In selteneren Fällen kommen die Motorradfahrer im Gefechtsdienst zur Verwendung. Dagegen wird man sie recht häufig und mit viel Vorteil ...