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... verlieren umgehend an Bedeutung, sobald per Knopfdruck der Motor gestartet wird. Im Testwagen ist es der neue 3,2-Liter-V6, dessen Block von der australischen GM-Tochter Holden stammt. Den Glanz holt er sich über das Umfeld: Alu-Zylinderkopf, Direktein spritzung sowie die stufenlose Verstellung der kettengesteu erten Einlassund Auslass-Nockenwellen sind lupenreine Alfa-Zutaten. Skepsis? Nicht angebracht. Schon der Anblick des Vierventilers erfreut den Gourmet, und auch sonst hat er alles, was einen guten Benziner auszeichnet. Er läuft angenehm kultiviert, dreht leichtfüßig und gleichmäßig bis in lichte Höhen und erlaubt sich sogar eine vollmundige Aussprache, um das Drehmoment selbstbewusst anklingen zu lassen. Gegenüber dem klassischen Alfa-V6 stieg das Ma ximum von 300 auf 322 Nm, mindestens 90 Prozent davon stehen zwischen 1800 und 6250 Touren zur Verfügung. In der Praxis des Reisens ist man spätestens bei Tempo 100 im vierten Gang, der sechste reicht für jede Autobahnsitua tion - Baustellen-Beschränkung inklusive. Aber der Be reich, wo alles wohlig grunzt und schnurrt, nach dem sich alles sehnt und dehnt, liegt eher bei 180 km/h. SPOTLIGHT Von der Studie zur Serie „Aus Lust auf Alfa Romeo“ hat Giorgetto Giugiaro 2002 den Prototyp des Brera gemacht - eine Lust, die mit dem Entwurf des 2000/2600 Coupe von 1960 begann. Die Resonanz war ...