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... Begabung fürs Kopie ren zu einer Kunstform. Das in aller Of fensichtlichkeit an Lotus orientierte, kompromißlose Streben nach alter Roadster-Herrlichkeit führte zu einer Ausgewogenheit in Technik und De sign, die von Konstruktionen, die mit sturer Absicht solches suchen, nie er reicht wird. Das Karosserie-Design des Miata scheint zu bestätigen, daß es sehr wohl Formen gibt, die sich auch über Gene rationen hinweg nicht verbessern las sen. Schlußendliches wie das Gesicht des Hais, dem man ja auch zu begegnen glaubt. Ob dessen strömungsgünstiges Profil zum Erbgut zählt, bleibt Neben sache. ln Mazdas-Schriften jedenfalls ist der cw-Wert überhaupt kein Thema. Was Bedeutung und wohl auch et was Gewicht hatte bei der Konstruk tion, das war das Fundamentale des of fenen Autos, seine Fähigkeit, unbeug sames Rückgrat und Verwindungsfe stigkeit zu zeigen. Mit eindeutiger Kon sequenz scheinen die Mazda-Macher an der Felsenfestigkeit des 911-Cabrio Maß genommen zu haben. Jedenfalls läßt sich der Miata die unbedingte Ruhe seiner Karosserie auch von der schlech testen Straße nicht entwinden. Beteiligt an diesem Wohlverhalten ist tatsächlich ein Stück Wirbelsäule: Der ganze An triebsstrang, Motor, Getriebe und ganz hinten das Differential, ist durch ein Gitterprofil aus Alu-Blech zu einer Ein heit verbunden, die über Gummi-Ele mente entkuppelt von ...