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... einen Zylinder vorgelagerten Treibstoffes ausgeschlossen. Die Verwendung der intermittierenden Einspritzung bietet ausserdem Gewähr, dass das Leitungssystem niemals ausdampft und ein Starten auch bei extrem heissem Wetter gewährleistet bleibt. Pionierarbeit sowohl bei der Direktals auch bei der Saugrohreinspritzung leistete insbesondere die Firma Bosch. Bei der in Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz für den Sechszylindertyp 220 SE (Baujahr 1959) entwickelten Saugrohreinspritzanlage fand eine Einspritzpumpe Verwendung, die statt sechs Pumpenstempeln - wie bei der ehemaligen Direkteinspritzung - nur deren zwei besass. Jeder Stempel versorgte über einen Verteiler drei Zylinder mit Treibstoff; bei einem erfolgte die Einspritzung im Ansaughub, bei dem anderen wurde das Benzin vor dem Einlassventil und im Ansaugrohr «vorgelagert». Später griff man erneut auf die Sechs stempelpumpe zurück, um vom Saugrohr aus im Ansaughub durch das geöffnete Einlassventil in den Zylinderraum einspritzen zu können. Diesen Vorzug machen sich heute fast alle Einspritzsysteme zunutze; eine Vorlagerung des Treibstoffs findet man nur noch bei der Bosch-Electronic-Einspritzung. In den letzten zwei Jahrzehnten machte eine ganze Reihe von Einspritzanlagen von sich reden, von denen jedoch nur wenige das Entwicklungsstadium überschritten und heute entweder serienmässig oder auf Sonderwunsch bei ...