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... geführt. Denn jede Sportart braucht eine Dachorganisation, die Inhaberin der Sporthoheit ist. Aber seit 1968 ist die Werbung an Rennfahrzeugen erlaubt. Mit dem grossen Geld, das für einige Teams in bisher ungeahnten Mengen zu fliessen anfing, kamen auch die grossen Probleme, denn Geld weckt den Hunger nach noch mehr Geld. Im Jahre 1970 vereinigten sich die Formel-1-Rennställe zur Formula 1 Constructors Association (FOCA), welche sich vorwiegend dafür einsetzte, dass mehr Geld in die Kasse der Rennställe fliesst. Mit Recht, denn vorher machten die die Grossen Preise organisierenden Automobilclubs das grosse Geschäft. Nachdem nun der Grossteil der Formel-1- Rennställe in England beheimatet ist, muss die FOCA in erster Linie als eine englische Interessenvereinigung verstanden werden. Ferrari erklärte kürzlich, dass er einst der FOCA habe beitreten müssen, weil ihm seine englischen Kollegen alle erdenklichen Hindernisse in den Weg gestellt hätten. Dank vieler geschickter Schachzüge ist es der FOCA gelungen, immer mehr Macht an sich zu reissen, heute ist man sogar so weit, dass Radiosender laut FOCA ordentlich zahlen müssen, falls sie über die Rennen berichten wollen, obschon der Formel-1-Zirkus auf die Berichterstattung der grossen Medien angewiesen ist. FOCA will keinen Vormund mehr Nun ist die FOCA an dem Punkt angelangt, wo sie sich nicht mehr von der ...