Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... gebauten Jaguar XK120besassen eine Karosserie aus Aluminium. Dies aber nicht aus Gründen des Leichtbaus, sondern zunächst, weü nach dem Zweiten Weltkrieg in England Leichtmetall eher verfügbarwar als Stahlblech. Ausserdem war die Herstellung einfacher und kostengünstiger: Alublech kann über Holzformen geklopft werden, Stahl hingegen benö- tigt teure Pressformen, die sich erst bei genügend grossenStückzahlen rechnen. Und zu Beginn hatte man ja bei Jaguar keine Ahnung, ob das Projekt XK Erfolg haben würde oder nicht. Die - nichttragende - Alu-Karosse war, wie später ihrStahlblech-Pendant, auf einem soliden Chassis-Kastenrahmen aufgesetzt. Der von uns gefahrene Wagen aus der Sammlung Frey trägt die Chassis-Nummer670018, es handelt sich also um den 18. gebauten Linkslenker(die Rechtslenker besassen eine Chassis-Nummer mit den Anfangszahlen 66). Die erstenXK120 mit Stahlkarosserie entstanden 1950 (wobei Motorhaube, Kofferdeckel und Türennach wie vor - und diesmal aus Gewichtsgründen - aus Alu gefertigt waren).Herzstück des 120 war der Doppelnockenwellen-Reihensechszylindermotor, der aus 3,4L Hubraum 160 PS lieferte und via Vierganggetriebe die Hinterräder antrieb. Ab XK150 (1957) wies er 3,8 Liter auf. Auf der London Motor Show 1948 war der XK120 als Roadster ausgestellt (OTS, Open TwoSeater, mit voll versenkbarem Stoffdach und Steckfenstem). Ab 1951 gab es den ...