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... Der Niederspannungs-Magnetzünder stellt eine magnetelektrische Maschine dar, in deren Ankerwicklung, bedingt durch den magnetischen Fluß- wechsel, eine elektrische Spannung induziert wird. Der Ankerstromkreis wird über einen Zündhebel und einen Zündstift im sogenannten Zündflansch geschlossen. Die Kontakte am Zündhebel und Zündstift werden im Augenblick des maximalen Zündstroms geöffnet, so daß ein kräftiger Abrißfunken entsteht, der zur Entzündung des Gasgemisches benützt wird. Die Niederspannungszündung wird deshalb auch „Abriß*/ündung" genannt.. Aber auch der Niederspannungs-Magnetzünder war den rasch ansteigenden Anforderungen und Betriebsbedingungen des Verbrennungsmotors auf die Dauer nicht gewachsen. Endgültig gelöst wurde das Zündproblem vor nunmehr genau 50 Jahren, als die Firma Robert Bosch den ersten Hochspannungs-Zündmagneten auf den Markt brachte. Dieser Hochspannungs- Zündmagnet wurde damals von Gottlob Honold geschaffen und damit das Problem der Zündung endgültig gelöst. Wir wollen deshalb am 50. Geburtstag des Hochspannungs- Zündmagneten seinen Schöpfern Robert Bosch und seinem Mitarbeiter Gottlob Honold gedenken, die mit dieser Erfindung der gesamten Kraftfahrzeugtechnik einen großen Dienst erwiesen haben, denn das auf diese Weise gelöste Zündproblem ermöglichte es erst, den Verbrennungsmotor rasch weiter zu ...