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... schönen 911er, einem Mercedes 190SL, einem Triumph TR3 oder gar einem Maserati Mexico im Winter herumfahren. Ich bin einer der wenigen«, erzählt Oldtimer-Händler Franz Wittner (Foto unten) nach seinem Planai-Classic-Einsatz nicht ohne Stolz. »Wir verwenden dafür ganz spezielle Autos, die dementsprechend präpariert sind, oder wegen ihres Zustands in absehbarer Zeit einer Volloder Teilrestauration zum Opfer fallen.« Salz als größter Feind Der größte Feind des Oldtimers im Winter? Das Streusalz. Wenn man das noch so nennen kann. »Wir haben es ja hier nicht mit einem herkömmlichen Salz zu tun, sondern mit aggressivsten Substanzen, die der bösartigen Salzstreuung weit überlegen sind«, beschreibt Wittner den Chemiemix, der das Gefrieren des Wassers bis zu einer Temperatur von –20 Grad verhindert. Klassisches Streusalz versagt ab –8 Grad. »Das neue Salz löst sogar Neuwä- gen auf, obwohl die aus Kunststoff und verzinkten Materialien bestehen.« Doch wie kann man seinen Klassiker dagegen wappnen? Einer, der es wissen muss, ist Christian Baier, der bei der Planai-Classic erneut seine Lea Francis (Baujahr 1927) ausführte. »Zwei Monate vor der Rallye wird sie im Zwei-Wochen-Rhythmus komplett mit Motoröl eingestrichen, zum Schluss mit einem Feilenöl. Direkt nach der Rallye wird sie noch am Hänger abgedampft, zwei Tage ausgetrocknet, danach wird erneut der ganze Wagen ...