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... englische Marke mit dem Doppelnamen und dem fischschwanzähnlichen Einhorn im Emblem hat auf mich immer eine eigenartige Anziehungs kraft auszuüben vermocht, obschon ich damals, als Lea- Francis noch in Blüte stand, nie ein solches Auto zu Ge sicht bekam. Zwar existierte nach dem Krieg eine Zeitlang eine Schweizer Vertretung. Lea-Francis-Wagen blieben aber hierzulande trotzdem eine äusserste Rarität. Einst kleine englische Liebhaberfabrikate Wiedergeburt vonLea-Francis? Lea-Francis3'ALitre, Prototyp 1980. Der traditionelle Kühlergrill ist beibe halten worden, und derschmale «Sehschlitz» [inzwischen modifiziert] erinnert an längst vergangene Tage. Trotzdem will der neueLea-Francis keineReplika sein, sondern dort anknüpfen, wo die traditionsreiche britischeAutomobilfabrikMitte derfünfzigerJahre zu produzieren aufgehört hat. [Werkbild] Max Stoop Zum einen produzierte das Werk in Coventry nie in grossen Stückzahlen, und zum andern war 1947 der Preis von 22 500 Franken für eine viertürige Mittel klasselimousine mit Starrachsen sehr viel Geld. Immerhin war der 65 PS lei stende 1,8-Liter-Motor dieses Lea-Fran cis 14 eine bemerkenswerte Konstruk tion. Der obengesteuerte Vierzylinder motor verfügte nämlich über zwei tie fliegende Nockenwellen; sie aktivierten die Ventile über Stossstangen und Kip phebel und ermöglichten so halbkugel förmige Verbrennungsräume. Die Kon ...