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... haben bereits seit 1972 gesetzliche Sicherheitsnormen für Stoß- fänger. Eine einheitliche Höhe wird dabei nicht verlangt, wohl aber, daß z. B. Lampen oder Haubenverriegelungen bei einem Aufprall mit niedrigem Tempo unversehrt bleiben. So werden denn auch für den US-Markt bestimmte Export- Fahrzeuge mit ganz anderen Stoßfängern ausgerüstet als die Autos, die im Lande bleiben. Ob die massiven, überproportionierten US-Stoßfänger an einem Fiat, BMW oder Mercedes schön aussehen, sei dahingestellt. Sicher ist nur, daß sie ihrem Namen eher gerecht werden als die Zierstangen, mit denen so manches europäische Automobil vom Band rollt. Zugegeben: Sieht man einmal von älteren Fahrzeugen oder einigen Kleinwagen ab, dann sitzen die Stoßfänger bei den meisten Autos etwa auf gleicher Höhe — so um die 50 cm über dem Boden. Aber wie das Beispiel Opel Kadett und VW Polo (Foto) demonstriert, gibt es auch in der jüngsten Autogeneration noch Problemfälle. Ebenso wichtig wie die einheitliche Höhe ist jedoch die Breite der Stoßfänger. Denn was nützen gleich hohe, aber nur 6 cm schmale Stoßfänger, wenn ein Auto beim Bremsen vorne in die Knie geht, während das Heck des Vordermannes hochkommt? Dabei ist es relativ einfach, diesen Taucheffekt zu verhindern. Man kann nämlich die Stoßfänger so in Bug und Heck integrieren, daß sie optisch ...