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... Vor uns lag die gut ausgebaute asphaltierte Wüstenstraße, end los am Horizont verschwindend. „Gibs ihm“ , feuerten wir Mohamed an, und er trat auts Gaspedal. Ramses machte mit, gleichmäßig wie eine Nähmaschine, ohne störende Nebengeräusche. Die Steckfen ster und Stecktüren hatten wir zwischen die Sitze gestopft (leider hat man hier noch für keine bessere Unterbringungs möglichkeit gesorgt) — wir fuhren nach allen Seiten hin offen. Mit 120 km/h jagten wir dahin. Weiß Gort, Ramses machte seinen Weg, zuverlässig wie ein Kamel! Stunden vergingen. Wir starrten in die Wüste, der Sand flimmerte, und vor unse ren Augen begannen bald rote Kreise zu tanzen. Der wilde Optimismus, der uns zu Anfang unserer Fahrt gepackt hatte, machte langsam einer gewissen Lethargie Platz. Das ewig gleiche Gesicht der Land schaft, die irrsinnige Hitze gingen uns all mählich auf die Nerven. W ir warteten auf eine Fata Morgana, eine Abwechslung in diesem Einerlei, die sich auch schließlich einstellte, in Form einer Kamelkarawane. Gemütlich zockelten die Tiere über die Fahrbahn. Fs war nicht mehr festzustellen, ob auch Mohamed als Sohn der Wüste ein bißchen das Opfer der Hitze geworden war oder ob er nichts weiter wollte, als uns aus unserer Ruhe aufzuscheuchen und Ramses etwas zu ärgern. W ir hatten jeden falls plötzlich die Kamele vor der Nase, und es blieb nur eines zu ...