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... war eine Zeit, in der man am Kopf möglichst wenig Haut zeigte, diese unter Haupthaar, Schnauz und Koteletten verdeckte, über den Rest großformatige Piloten brillen spiegeln ließ. Später wurden die Haare zahmer, die Gemischbildung umso ausgefuchster. Alpina entwickelte eine Einzeldrossel klappen-Einspritzung, die es sowohl unter zahlreiche BMW-Hauben als auch auf das Firmenlogo schaffte. Die Marke aus dem Allgäu wandelte sich vom Tu ner zum Hersteller, den BMW sogar buchstäblich ans Band lässt. Bis heute. Man setzt auf sanfte Verbesserung statt Brachial-Tuning, irgendwo zwischen Serie und M GmbH. Und so, wie ein Rotwein atmen darf, brauchen die Alpina-Aromen Zeit, sich zu entfalten. Klar geht ein Tequila Pop direkt zwi schen die Augen, doch ein wohltempe rierter Brunello verschafft den erwach seneren Genuss. Wie der B7 Biturbo. Er knallt trotz 507 PS und 700 Newtonmetern nicht unbedingt beim ersten Gasgeben, verschüchtert weder mit Monster-Ladedruck noch diabolischem Abblaszischeln, brüllt seinem Fahrer nicht bei jeder Kurbel wellenumdrehung die PS pro Euro ins Ohr. Alpina verzichtet auf riskante Chip-Programmierung oder simple Ladedruckerhöhung, spendiert lieber gleich neue Verdichterräder und auch neue Kolben. Das erklärt den harmo nischen Eindruck in Herstellerqualität, der das Beschleunigungs-Gummiband gegenüber dem 407 PS starken ...