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... Monate bevor eine neue EG-Regel gültig wird, derzufolge europäische Verbraucher das «Gründrecht haben, ihre Autos dort zu kaufen, wo die Preise, der Unterhalt und die Reparaturkosten am günstigsten für sie sind». Bei vielen Autotypen wä- re das für die Briten Belgien. Dort belaufen sich die Fabrikpreise (vor dem Zuschlag durch die Mehrwertund die Autosteuer) bei einem Austin Metro auf 2392 Pfund gegen- über 3432 Pfund in England, für einen BMW 320i auf 5966 Pfund gegenüber 7461 Pfund, für einen Renault 5 GTL auf 3757 Pfund gegenüber 4230 Pfund, für einen Ford Fiesta auf 2708 Pfund gegenüber 3747 Pfund* oder für einen Golf GTI auf 4717 Pfund in Belgien gegenüber 6315 Pfund auf der Insel. Doch als die britische Verbraucherorganisation durch die kontinentale Verbraucherorganisation versuchte, Autos von Austin-Rover-, BMW-, Fiat-, Nissan-, Peugeot-, Toyotaund Volkswagenhändlern zu kaufen, hatte sie nur geringen Erfolg damit. Ein Toyota-Händler erklärte, die EG sei gegen die Lieferung billiger Autos an Briten. Ein Peugeot-Händler erklärte, die Muttergesellschaft hahe ihn angewiesen, Briten keine Autos zu verkaufen. Obwohl Fiat erst im vergangenen Mai der EG- Kommission zusicherte, dass Briten rechtsgesteuerte Autos geliefert werden, weigerte sich die Hälfte der belgischen Fiat- Vertreter, rechtsgesteuerte Autos zu liefern. Ein gleiches kategorisches Nein ...