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... im untern Teil der Berner Seite des Sustens der vierte Gang verwendet werden, und nach den Kurven stieg das Tempo ohne Schalten immer wieder von 35 auf gegen 60 km/h. Der Anstieg im Val Tremola lässt sich spielend im dritten Gang bewältigen, und der zweite ist höchstens zum Beschleunigen nach Stockungen des Verkehrs am Berg notwendig. Für eine Vierzylindermaschine mit hängenden Ventilen arbeitet der neue Motortyp bemerkenswert leise, vibrationsfrei und elastisch. Nur bei niedrigen Drehzahlen, also bei weniger als ca. 35 km/h im vierten Gang, spürt man die Arbeitstakte der einzelnen Zylinder; bei mittlerem Tempo wird auch ein gewiegter Fachmann weder die Zylinderzahl noch die Art der Ventilsteuerung erraten können. Bei höheren Drehzahlen, für die der Motor an sich nicht geschaffen scheint, verschiebt sich das Bild wieder etwas, da sowohl die Geräusche (vor allem die Ansauggeräusche) wie auch die Schwingungen zunehmen. Ein Ueberschreiten der Drehzahl von 4000 U/min (im 1. Gang ca. 40 km/h, im 2. Gang 60 km/h, im 3. Gang 90 km/h) ist selbst bei eiligster Fahrt zwecklos, da die Leistung darüber hinaus ziemlich rasch abnimmt. An sich dreht der Motor weit höher, was er ja auch in seiner abgeänderten Form im Sunbeam (siehe «AR»- Langstreckenbericht Nr. 69 vom 15. September 1954) bewiesen hat. Unter den teilweise recht schwierigen Verhältnissen der Prüfung ...