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... sich noch, wie im Großen Preis von Monza, schon 1926, die 175 - ccm - Mosermaschine die deutschen DKW-Favoriten hinter sich ließ? Oder wie in der 125-ccm- Klasse dieselbe Firma den Klausenrekord 1927 aufstellte und im Gro- ßen Preis von Europa letztes Jahr drei Maschinen als erste mit über 80 km Stunden* durchschnitt ans Ziel brachte? Desgleichen gewann die schweizerische Allegro-Villiers in der 175- ccm-Klasse den 1925er Klausen - Rekord, das schweizerische Championat (Meisterschaft) und zahlreiche Berg-Rennen, die kleine 100-ccm-Zehnder-Zweitakt die Fernfahrt Paris—Nizza und das 1926er-Klausenpaßrennen in ihrer Klasse. Und das einzige schweizerische Personenautomobil-Werk, Martini-St. Blaise, die konstruktive Fortführung des bekannten deutschen Steigerwagens, errang in demselben Klausenpaß- rennen den zweiten Kategoriepreis hinter einem Steyr-Sport-Spezial und den ersten Preis im iniernationalen Gempenrennen bei Basel. Es gibt keine Schweizer Motormarke, die nicht siegreich aus den schweren Bergkonkurrenzen ihres Landes hervorginge. Kommt man nach dem französischen oder italienischen Ausland, so findet man dort die schweizerische Motorenindustrie in höchstem Ansehen. In Deutschland glaubt man noch immer, diese kleinen Werke und ihre Erzeugnisse mit einer Handbewegung abtun zu können, weil man noch nicht gesehen hat, wie ...