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... wurden lediglich die Aufbauten, zusammen mit einer knappen Anleitung für den Selbstaufbau in der heimischen Garage. Die Karosserie war so clever konstruiert, dass an vielen Stellen Standard-Teile verwendet werden konnten, die es an jeder Ecke und oft sogar auf dem Schrottplatz gab. Was bei anderen derartigen Konstruktionen zu einem wilden Stilmix führte, gelang im Banjo ganz wunderbar! Als Basis kam ein auf einen Radstand von 100 Inch verkürztes und verstärktes 55-57er-Chevy Chassis zum Einsatz. Auch die Radaufhängung wurde leicht modifiziert. Wichtig war Philips aber vor allem, dass im Motorraum genügend Platz für amerikanische Smallblock V8s war. Damit unterschied sich der Banjo deutlich von anderen Kit-Cars der Periode, die bevorzugt auf Käfer-Technik setzten. Er spielte damit in einer anderen Liga, nahm es in Größe und Fahrleistungen mit einer Corvette auf. Dank der langen Schnauze und der kurzen, weit zurück gesetzten Kabine, fand der Motor in Front-Mittelmotor-Lage komplett hinter der Vorderachse Platz. In seinem Verkaufsprospekt versprach Philips seinen Kunden überdies eine gute Aerodynamik und genügend Platz im Innenraum für einen kommoden Aufenthalt. Dass diese Versprechen relativ zu verstehen sind merkt man nach einer Runde in dem gut motorisierten Coupé. Die Sitzposition ist, naja, gewöhnungsbedürftig. Man liegt mehr ...