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... des kurveninnern Hinterrades bei forciertem Fahren ist nun nicht mehr möglich, und auf schlechtem Belag können die Hinterräder in schnell durchfahrenen Kurven auch nicht mehr zum Rattern und Wegspringen gebracht werden. Beim Kurvenfahren im Adhäsionsgrenzbereich verhält sich der GT 6 Mk2 weder unternoch übersteuernd, sondern in einem Zustand, den wir mit «labiler Neutralität» umschreiben. Beginnt nämlich das Wagenheck leicht nach aussen wegzuschieben und reagiert man hierauf durch kaum merkliches Gaswegnehmen oder Entlasten der eingeschlagenen Lenkung, so schlägt das Uebersteuern sofort ins Gegenteil, nämlich in leichtes Untersteuern, um. Eine entsprechende Gegenreaktion bewirkt erneut den sofortigen Uebergang in leichtes Uebersteuern, und so durchfährt man mit maximal möglichem Tempo genommene Kurven auf einer gekrümmten Schlängellinie, die sich dem Kurvenbogen überlagert. Zum sicheren Beherrschen des GT 6 tragen die sportlich satte Federung, die einen sicheren Kontakt zum Fahrwerk vermittelt, sowie die genügend direkt ausgelegte Lenkung bei. Das lederüberzogene Lenkrad liegt sehr gut in der Hand, behindert aber den Einstieg. In den GT 6 einzusteigen ist für wenig bewegliche Leute ohnehin eine Pein; dieses Auto soll nicht bloss seinem Besitzer durch das Aussehen ein sportliches «Image» verleihen, sondern es fordert von seinen Benutzern ...