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... Betracht ziehe, falls Max Mosley stur im Amt bleiben wolle. Die Formel 1 vor der Spaltung - ein echtes Schreckensszenario. Mario Theissen, der sichnicht über die Inhalte der Sitzungen äussern wollte, hält die Spaltung «auf keinen Fall für die erste Option». Aber die veritable Drohgebärde bleibt. Auch Ecclestone bemühte sich eilig, der Angelegenheit etwas an Dramatik zu nehmen, aber da wardas Kind schon in den Brunnen gefallen. Hinter vorgehaltener Hand wurde gemunkelt, dass der Brite in den letzten Tagen bei einigen Rennställen angeklopft haben soll und ihnen Zugeständnisse in Aussicht gestellt habe, falls sie sich der Linie gegen denFIA-Boss anschliessen würden Verlockendes Angebot Erste Priorität für die meisten Rennställe ist, endlich ein neues sogenanntes «Concorde Agreement» unter Dach und Fach zu bringen; seit zwei Jahren werden die wirtschaftlichen Belange nur mittels Absichtserklärung aller Beteiligten geregelt. Der Vertragsentwurf soll den Rennställen, die aus eigenen Interessenheraus bisher keinen Konsens finden konnten, in Kürze vorgelegt werden. Auch die FIA hat bisher der Neufassung nicht zugestimmt. Max Mosley behauptet, die Vermarktungsgesellschaft CVC wolle zu grosse Machtbefugnisse. Vor allem aber stört die Luxemburger Finanzexperten der CVC, dass die FIA ein Vetorecht gegen einen Verkauf des Rechtepakets an andere Investoren besitzt. Doch ...