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... Wetterbedingungen erreichten 67 von 196 gestarteten Mannschaften das Ziel der 4000 km langen Fahrt. In der 39jährigen Geschichte des Grossbritannien-Rallyes des Royal Automobile Clubs bildete der diesjährige Bewerb den Höhepunkt, denn die Fachwelt ist sich ziemlich einig dar- über, dass es niemals ein besseres, interessanteres und besetzungsmässig hochwertigeres Rallye gab — Monte Carlo mit eingeschlossen. Zehn Werksmannschaften mit dem kompletten «Who is who» des internationalen Rallyesports, das ist ein einsamer Rekord. Die Erklärung für dieses enorme Interesse ist wohl in erster Linie auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Schlacht in den britischen Wäldern das «ehrlichste» und offenste Rallye ist; es gibt absolut kein Training, jede einzelne Kurve ist den Fahrern vorher unbekannt, und die Strassenverhältnisse sind derart, dass von der Startlinie weg ein 140-PS-Saab zumindest ebensoviel Chancen wie ein 220-PS-Porsche hat. Kurz die technischen Steckbriefe der wichtigsten Werkswagen. Porsche brachte die 911 S mit fast serienmässigen 2,3-1-Maschinen (205 PS anstatt der sonst bei Rallyes üblichen 230 PS). Nur Claude Haldi hatte im 914/6 einen auf 210 PS frisierten 2-Liter-Motor. Ford sandte Mikkola und Mäkinen mit den üblichen 160 PS für die Rallye-Twin Cam in die Wälder; Roger Clark steuerte zum drittenmal einen Escort RS mit der ...