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... außerordentlich genau und zuverlässig, aber recht verzwickt und entsprechend teuer. Die andere Art von Geschwindigkeitsmessern hat ein sehr viel verzwickteres Arbeitsprinzip, nämlich das im täglichen Leben noch wenig beachtete „stationäre Gleichgewicht". Dafür sind sie aber sehr viel einfacher gebaut und im Grunde auch sehr viel leichter zu verstehen. Um das Prinzip der Geschwindigkeitsmesser zu verstehen, überlege man das folgende Beispiel: In einen Teich fließt ein Bach. Der Teich gibt durch einen Abfluß sein Wasser wieder her, und zwar um so mehr, je höher der Wasserstand im Teich, je stärker also der Zufluß aus dem Bach ist. Es wird dann für jede Wassergeschwindigkeit in dem Bach ein bestimmter Stand in dem Stauteich charakteristisch sein, weil die Menge bzw. der Stand des Wassers im Stauteich davon abhängt, wieviel Wasser der Bach in der Zeiteinheit liefert. Genau vergleichbar sind die vier Geschwindigkeitsmessertypen eingerichtet, welche unsere Abbildungen wiedergeben. Da ist zunächst in Abb. 1 der bekannteste Geschwindigkeitsmesser, der elektromagnetische. In seiner einfachsten Form besteht er aus einem kreisgebogenen Magneten, welcher vom Autorad aus angetrieben wird. Der Magnet versucht, eine Kupfertrommel mitzunehmen, wird daran aber durch eine Unruhefeder verhindert, welche die Kupfertrommel in die Ruhelage ...