Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Bahn neigt seine Ka rosserie zu etwas störendem Wanken. Schnelle Richtungs wechsel, das unterstreichen auch die Fahrversuche, absol viert der BMW zügiger und mit mehr Gelassenheit. Die Beherrschbarkeit im Grenzbereich ist hier wie dort trotz hoher und spontan einset zender Leistung kein Thema, solange die jeweils serienmäßi ge elektronische Stabilitätskon trolle hilft. Im E 55 (ESP) er laubt sie etwas mehr Schlupf an den Antriebsrädern und greift weich ein. Im M5 (DSC) mischt sie sich dagegen schon sehr früh ein und regelt abrupt den Dampf zurück, was den Wunsch nach einer sportliche ren Auslegung weckt. Bei ausgeschalteter Stabi litätskontrolle empfiehlt sich in beiden Autos ein behutsamer Umgang mit dem Gaspedal, um plötzliches Leistungsübersteu ern vor allem bei Nässe zu ver meiden. Der BMW bleibt dabei leichter beherrschbar, während der Mercedes immer dann seinflinke Reaktionen erfordert, wenn die Automatik in Kurven unerwartet zurückschaltet und der Motor schlagartig kraftvol len Schub mobilisiert. Um Bewegungsenergie umzuwandcln, sind beide bestens gerüstet. Ihre modernen Brems anlagen mit schwimmend gela gerten Scheiben (M5 rundum, E 55 vorne) verzögern kalt wie warm sehr wirksam und spur treu und lassen sich auch tadel los dosieren. Auf straffere Sportsitze, die besseren Halt bieten und be quemer sind, sowie einen ...