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... bislang fast gleichen Zuschauerzahlen (außer in Portugal) sind die Rallye-WM- Läufe besser administrierbar geworden. Allmählich sieht es aus, als würden sie zurechtge stutzt und zur handlichen Fer tigware verschnürt für den Tag, wenn Bernie Ecclestone kommt. Oder ist er schon da? Hat er schon übernommen? Die Akropolis ist jedenfalls arg gekürzt und standardisiert wor den, und die erste Sonderprü fung riecht nach Bernie: über schaubares Gelände, viel Platz für Zuschauer, Nähe zur Hauptstadt, Direktübertra gung im Fernsehen. Wer es im Fernsehen sah, muß glauben, daß eine Rallye die Kunst des Achterfahrens auf einer Müll deponie ist. Trotzdem kamen 40 000 Grie chen hinaus. Sie mögen Rallye- Autos, und schließlich kann nicht jeder eines klauen. Nur vereinzelt, aber doch jedes Jahr ein paar Stück. Der ärmste Hund war diesmal der Finne Jari Niemi. Dem stahlen sie in der Nacht vor der Technischen Abnahme seinen BMW M 3 direkt aus dem Rallyezentrum. Es waren weitblikkende Leute. Um die Ersatz teilversorgung nicht zu gefähr den, nahmen sie auch das Trai ningsauto mit, ebenfalls einen M 3. In derselben Nacht gab’s beim VW-Werksteam Alarm: Da verschwand gerade ein Trainingsauto aus der ohnedies umsichtig angeordneten Wa genburg. Das Team wurde aus den Betten gepfiffen und in alle Richtungen losgeschickt. Ist natürlich unfair: Ein voll aus ...