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... immer schon die Rennstrecke war Go West! Das war der Grund, weshalb er ungewöhnlich früh auswan- Fortsetzung von Seite 31 derte. Seine Devise hiess, seit er Teenie war: Go West! Nichtpolitische oder wirtschaftliche Beweggründe waren das, sondern rein sportliche. «Wer im Motorsport auf sich aufmerksam machen will, für den ist Polen das falsche Land.» Mit zehn erst durfte er die Lizenz fürs Kartfahren machen. In den folgenden beiden Jahren wurde er sechs Mal Meister, weil er gleich in drei Kategorien gleichzeitig antrat. NächstesProblem: Mit 14 waren ob seines aggressiven Fahrstils beim besten Willen im ganzen Land nicht mehr genug Ersatzteileaufzutreiben. Und wenn, waren sie fünf bis sechs Mal so teuer wie anderswo. Der vom Rennsport besessene Junge verabschiedete sichnach Italien, wo Nachwuchsrennen professionell betriebenwerden. Ganz allein, ohne Familie. Er zog in eine Garage, weil es so praktisch war: Untendas Go-Kart, oben das Bett. Die Schule hat er per Fernkurs erledigt, gelernt hat er viel in dieserZeit. «Diese Zeit hat meine Persönlichkeit stark geprägt. Ganzallein in einem fremden Land, da muss man sich selbst ganz genau kennenlernen, sonst geht man verloren. Aber manwird so schneller erwachsen.» Sieger blieb er auch in der neuen Umgebung. Vor allem dieser Teil der ohnehin ungewöhnlichen Vita war es, der BMW-Motorsportdirektor Mario ...