Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... das Leben aus. Otto Sensburg, Motorrad-Referent des ADAC und Mitglied der internationalen Sportkommission (CSI): »Das ist ein Defekt, der unter 10 000 Maschinen einmal auftritt!« Insgesamt stritten sich über 300 Fahrer aus 17 Ländern in Zakopane um den Sieg in der 42. inoffiziellen Weltmeisterschaft der Geländefahrer. Die meisten von ihnen sind waschechte Amateure (von den Bundesdeutschen rund zwei Drittel), die ihre Anreise selbst bezahlen, sich die Maschine selbst kaufen, sie pflegen (und meist zuschanden fahren), und die ihren Urlaub opfern, um diesen Marathon über 1600 Kilometer mitzumachen. Ein gerüttelt Maß an Selbstbeherrschung, siegreiche Kämpfe gegen den inneren Schweinehund und ein Höchstmaß an Kondition sind selbstverständliche Voraussetzungen. Den Westdeutschen blieb diesmal ein populärer Sieg versagt. Aber immerhin hatten sie auf der Rückreise von Zakopane 32 Goldmedaillen im Gepäck — 141 waren insgesamt vergeben worden. Siegfried Gienger (Zündapp 100), Erwin Schmider (Zündapp 75) heimsten neben dem Klassensieg auch die höchste Zahl der möglichen Gutpunkte ein; Dieter Kramer (Zündapp 125) wurde Sieger in seiner Klasse. In anderen Sportarten würde man sie schlicht »Weltmeister« nennen — hier heißen sie nur die »Besten ihrer Klasse«. Zündapp — das dieses Jahr zum 50jährigen Bestehen gefeiert hatte — erhielt sozusagen als Festgabe ...