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... «bouffant» über den eng drapierten Gürtel fällt. Für die •wärmeren Tage werden leichte, duftigeSeidenkleider aus Crepe de Chine, Georgette und Fleur de soie getragen, die mit kleinen einoder mehrfarbigen Dessins bedruckt sind und graziöser aussehen als die grossen Muster der vergangenen Saisons. Diegrosse Neuheit dieses Frühlings ist unser alter, guter Schweizer Taffet, bedeutend weicher und geschmeidigerals zu Grossmutters Zeiten, aber mit all seinen Vorzügen für distinguierte und elegante Kleidung. UnsereZürcher Seidenstoff-Fabrikanten, deren internationale Spezialität diese Webart ist, werden sich darüber freuen. Auch für die Basler Bandfabrikation kommen wiederbessere Zeiten. Rips und Grosgrain-Bänder sind für die Hutmode sehr begünstigt. Wenn die Anstrengungen,grössere Hüte zu lancieren, Erfolg haben, wird das verwendete Quantum auch wieder befriedigend sein. Sprechen wir bei dieser Gelegenheit von den Hüten, die jetzt zur Vorsommerzeit getragen werden. DieFormen haben sich unwesentlich geändert; sie sind hoch, vielfach geknifft wie der berühmte « Gigolo » dergrossen Modistin Reboux, oder aber in berretartiger Form, den Kopflinien eng folgend. Das moderne Shohweicht völlig vom alten Material ab. Florina, Manila, Timbo, Visca sind einige dieser neuen Strohsorten, diewieder mehr den Modistinnengenre zeigen, um aus den lang getragenen Chappelerieformen ...