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... Gasgemisches von einem Punkte aus zu bewirken, und zur gleichzeitigen Entzündung des Gasgemisches an zwei oder mehreren Punkten übergehen. Obwohl diese Art der Zündung heute nicht mehr neu ist, so erscheint es doch angebracht, dieses Prinzip näher zu beleuchten. Beim Betriebe von Explosionsmotoren ist bekanntlich der Umstand von wesentlicher Bedeutung, daß die Verbrennung des in den Verbrennungsraum eingeführten Gasgemisches von dem Zeitpunkt der Entzündung an eine gewisse für alle Umlaufsgeschwindigkeiten des Motors ungefähr gleiche Ze't erfordert. Aus diesem Grunde war man bisher genötigt, den Entzündungszeitpunkt je nach der Umlaufsgeschwindigkeit des Motors in verschieden« Stellungen der Kurbel zu legen, so daß die Zündung bei schnellem Lauf um einen erheblichen Drehungswinkel vor die Totpunktstellung der Kurbel gelegt werden mußte und für langsamen Lauf nahezu in die Totpunktstellung, wenn man erreichen wollte, daß bei der Stellung des Kolbens im Totpunkt das Gemisch vollständig verbrannt ist, welche Bedingung für die größte Kraftentwickelung des Motors erfüllt sein muß. Es hat sich nun durch Versuche ergeben, daß die Zeit der Verbrennung des Brennstoffgemisches wesentlich vermindert werden kann, wenn man an Stelle eines einzigen Zündungsfunkens mehrere Zündungsfunken gleichzeitig verwendet, um das Gemisch zu entzünden. Schon bei ...