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... verletzt wurde. Zum Entsetzen der 130 000 Zuschauer in der ausverkauften Arena, die nach dem Willen der FOCA und der FISA in den nächsten fünf Jahren den Grossen Preis von England nicht mehr beherbergen darf - dafür möglicherweise den Grossen Preis von Europa -, kam nämlich Mansell beim Start nicht richtig weg. Piquet, der Trainingsschnellste, Senna, Berger, Prost und Rosberg setzten sich in dieser Reihenfolge ab, ehe sie durch die schwarzen Flaggen der Streckenposten gestoppt wurden. In ihrem Rücken hatte der im 50. WM-Lauf seinen 29. Geburtstag feiernde Thierry Boutsen noch vor der ersten Rechtskurve ungewollt eine spektakuläre Startkarambolage verursacht, in die neun Wagen verwickelt wurden. Im Gegensatz zum Belgier oder zu De Cesaris, Nannini, Ghinzani, Berg, Rothengatter, Palmer und Danner überstand Jacques Lafitte diese Kollision nicht ohne Schaden. Der Franzose, der in seinem 176. Grand Prix den Teilnahmerekord von Graham Hill egalisierte, donnerte mit seinem Ligier-Renault frontal in eine Begrenzungsmauer und konnte erst nach mühseligen Bergungsarbeiten aus dem Wrack befreit werden. Aus dem Queen Mary Hospital kam spä- ter der bedauerliche Bericht, dass der sympathische Franzose mehrere Frakturen an beiden Beinen und am Becken erlitten hat. «Ich wusste gar nicht, was hinter uns geschehen ist», versicherte der spätere Sieger an den Boxen, «ich ...