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... f. JUh.' . OCR Eile mit Weile: Mit dem gemütli chen Alten vergeht von Ort zu Ort mehr Zeit, als es der neuzeit liche Fahrer heute gewohnt ist brachte er Neuwagen auf eigener Achse zu den Kunden. „Das gab einen ordentlichen Zuschuß zum eher schmalen Monatswechsel“, erinnert er sich. „Einbis zweimal pro Monat bin ich los.“ Auch sei nen heutigen Lieblings-Oldie hat er in die große Welt geführt - und 21 Jahre später vom zweiten Eigentümer übernommen. Frei lich: „Er sah jämmerlich aus.“ So wie der Taunus jetzt im Herzen von Idstein steht, keck die schon ein wenig von den Jahren ge zeichnete Weltkugel am Bug ins Morgenlicht reckt und mit fun kelndem Lack und blitzendem Chrom kokettiert, mag man es kaum glauben. Niemand ahnt, wieviel Zeit der Rosthaufen von einst gefressen hat, ehe er wieder zum Strahlemann gedieh. Der Taunus hat weit mehr als 500 000 Kilometer unter die schmalen Diagonalreifen genom men, da sieht man was von der Welt. Jetzt trödelt er vorbei an prächtigen Mauern, raus aus der Stadt; meidet die lebhafte Bundes straße Nummer 275 und schnürt statt dessen über mäandernde Ne benstraßen durch das Gelände. Wohin? Das Schiefergebirge ist weitläufig. Ein Pflichttermin des Taunus-Reisenden: König stein, wo reiche Frankfurter ihren Landsitz nehmen und sich von den in der Hektik des Alltags erwor benen Wehwehchen erholen. ...