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... wurde er unter der Modellbezeichnung P1. Dieses Auto wurde zwar gebaut, sollte aber nie einen Grand Prix gewinnen. Statt dessen wurde es zu einem für die Marke überaus wichtigen Vorläufer. Der RLtrittauf Im Oktober 1921 gab Alfa Romeo in sei nem Mailänder Verkaufssalon einen Empfang, um den geladenen Gästen ein neues Modell zu präsentieren. Der Alfa Romeo RL sollte Merosis erfolgreichste Konstruktion werden. Alfa-Haushistoriker Luigi Fusi wusste zu berichten, Merosi habe ursprünglich ei nen Rennwangen für die ab 1920gelten de Dreiliterformel geplant, die aller dings nach zwei Jahren schon ausser Kraft gesetzt wurde. Der Sechszylinder- RL-Motor mit seitlicher Nockenwelle und über Stossstangen und Kipphebel betätigten hängenden Ventilen war be stenfalls für etwa 90PS gut. Gegen den 32 damaligen Achtzylinder-Ballot und des sen 107 PS hätte er wohl kaum eine Chance gehabt. Für Gebrauchsfahrzeuge der Dreiliter klasse waren damals Vierzylindermoto ren üblich. Merosi hatte hingegen die Vorzüge des Sechszylindermotors auch für kleinere Qualitätswagen klar er kannt. Einige Jahre später manifestierte sich dieser Kurs dann im 6C 1500. Ne ben dem RL entstand — seltsamerweise — ein technisch ganz «konträres» Mo dell: der G 1, ein schwerer Luxuswagen, von dem nur 52 Exemplare gebaut wur den. Sein 6,3-1-Sechszylinder war der letzte Alfa-Romeo-Motor mit seitlichen Ventilen und nicht ...