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... und daß es sich bei den kontinentalen Wagen fast ausschließlich um mehr oder weniger teure Qualitätsware handelt. So sieht man nicht nur auf zahlreichen Ausstellungs ständen, was kein Beweis für den Erfolg der kontinentalen Invasion wäre, sondern vor Allem auch auf der Straße zahllose Wagen kontinentaler Herkunft, unter denen neben den Franzosen i n erster Linie die Deutschen figurieren. Wenn trotzdem von deutschen Automobilfabriken die zwar immerhin achtbare Zahl von 7 Firmen (Adler, Benz, Daimler, Fafnir, N. A. G., Opel und Stoewer), aber nicht mehr ausgestellt hat, so liegt dies einmal an dem sprichwörtlichen Platzmangel auf der Olympia und zum anderen an dem Umstände, daß sehr leichte Fahrzeuge, Cyclecars, Tricars usw., wie in früheren Jahren, nicht auf der eigentlichen Olympia, sondern auf der anschließenden Fahrradund Motorrad - Ausstellung (früher Stanley- Show) gezeigt werden. Da wird man also Wanderer, N. S. U. usw. finden. Allgemein ist über die deutschen Wagen zu sagen, daß sie ihrer Beliebtheit in England Ehre machen. In bezug auf Konstruktion sind sie anerkannt zuverlässig und zweckmäßig. Ihre sorgsame Werkmannsarbeit imponiert dem Engländer, der ja für Derartiges etwas übrig hat. Und in bezug auf die äußere Formgebung weiß der Deutsche sich dem speziellen englischen Geschmack anzupassen, ohne nachzu- äffen. Man ...