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... 20. März eröffnen sollte. Das Angebot der Formell-Macher, Argentinien das längst verlorene Recht zuzugestehen,einen Grand Prix zu veranstalten, hat in Buenos Aires vieleDiskussionen ausgelöst. Die Offerte fusst auf der fürden Grand-Prix-Zirkus verlokkenden Aussicht, mit diesem Rennen eine Menge Geld zuverdienen. In der Tat ist derzeit Argentinien eines der «reichsten» Länder der Welt: Durch eine künstlich (gesetzlich) festgelegte Parität von 1 Peso = 1 Dollar können es sich die Argentinier leisten, in MiamiShopping zu treiben, in Brasilien Ferien zu machen und dabei billiger zu fahren als daheim; in Wirklichkeit müsste der Wechselkurs etwa 3 zu 1oder 4 zu I stehen. Jedenfalls bringt diese Wirtschaftspolitik es mit sich, dass man heute in Buenos Aires fürden Eintritt zu einer solchen Veranstaltung 10, 20, 30, 40oder gar 50 Pesos (= Dollar) verlangen kann, ohne dass dieBetroffenen beim Zücken der Brieftasche auch nur mit der Wimper zucken. Dadurch wäredie Finanzierung des GP gesichert (sofern das Wirtschaftsprogramm bis zum 20. März 1994 hält...).Gefahren werden soll nicht etwa im Autodrom, das 1952 gebaut wurde, nachdem mannicht länger in den Parks der Hauptstadt fahren konnte, weilmit den privaten Betreibern des Rundkurses keine Übereinkunft getroffen werden konnte. Hingegen will man in Palermo rennen, ganz in der Nähe vom Parcours, wo von 1948 bis ...