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... Im Anfang des 15. Jahrhunderts war auf diesem Felsen eine Burg mit Namen Wildenstein erbaut. Im Laufe der Zeit wurden aus den ursprünglich ganz gesitteten Rittern bedenkliche Raubritter, welche den engen Paß zu einer Art von großzügigen Autofalle ausbildeten. Im Jahre 1451 gerieten aber die W'ildensteiner Fürsten in eine Geldkrise und mußten ihren Besitz an die Meißner Fürsten verhandeln, welche die Burg verfallen ließen. Von dem ehemaligen Komfort ist nicht mehr viel vorhanden. Viel mehr als ein Mauerrestchen, eine Zisterne und ein Loch, das ebensogut zum Aufstecken von Fahnenstangen wie auch anderen Zwecken gedient haben kann, ist heute nicht mehr zu sehen. An die alten Zeiten des dreißigjährigen Krieges erinnert noch ein dreieckiger Vcrsprung in der Höhe, die Kanzel, von welcher damals angeblich gepredigt wurde. Unser zweiter Ausflug bringt uns eine Elbfahrt, die kaleidoskopartig einen weiten Teil der Schönheiten der im Frühlingsschmuck prangenden sächsischen Schweiz an unserem Auge vorbeiziehen lassen wird. Durch den lebhaften Verkehr von Personendampfern und großen Lastdampfern, von Flößen und Kähnen geschickt lavierend, bewegt sich unser D. M. V.-Danipfer das Elbtal hinab. Wir fahren an Schandau vorüber und sehen rechts das Sebnitztal. Ins Sebnitztal führt die Eisenbahn, und eben braust donnernd und polternd ein Zug in ...