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... ielleicht ist er der letzte sei ner Art. Saugmotorkreischend statt turbofauchend. Wild exal tiert statt mild hybridisiert. Drehzahlekstatisch statt drehstromelektrisch. Der Ferrari 458 Italia, ein vorwegge nommener Nachhall aus dem goldenen Zeitalter der Supersportler. Denn selbst die Roten werden bei künftigen Modell reihen an der emotionslähmenden Ecotisierung nicht vorbeikommen. Der CO,-Zeitgeist wird Verbrauchs-Hedonisten nicht mehr dulden. Gut möglich, dass Technik-Retro spektiven seinen 4,5-Liter-Direkteinspritzer als Krone des Serien-Saugmotors feiern werden. Keiner hat mehr Drehmoment pro Liter Hubraum (113 Nm), keiner kreischt höher (9000/min), hängt dabei so unvermittelt am Gas und klingt nach Rennstrecke. Flugplatz Lahr, Mess-Gerade. Per Knopfdruck wird die Launch Control für den Rennstart aktiviert. Alle Fahr hilfen sind abgeschaltet, der linke Fuß ruht auf dem Bremspedal. Ein Zug am rechten Lenkradpaddel, der erste Gang rastet ein. Dann den rechten Fuß voll aufs Gas. Die Drehzahl schwillt bis knapp vor 4000/min, jetzt gibt der Fah rer die Bremse frei. Der V8 brüllt wie am SpieB, der Italia schießt los. Wenig Schlupf am Rad, kein beißender Kupplungsgestank wie frü her beim sequenziellen Fl-Getriebe. Stattdessen Benommenheit im Kopf, ein Krämpfen im Magen, und - zack - schon ist der zweite Gang drin, kurz darauf der ...