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... auch die Vibrationen zu vermindern galt, führte man die Motoren sechszylindrig aus. Vor allein die Einführung des Sechszylinders erwies sich als ausserordentlich lohnend und wohl auch über alles Erwarten fördernd auf die Entwicklung des Gesellschaftswagenverkehrs. Der Fahrkomfort wurde durch den praktischen Fortfall von Motorerschütterungen mit einem Schlag gewaltig gesteigert, so dass von nun an auch an längere, genussreiche Reisen gedacht werden konnte. Die zunehmende Popularität des Gesellschaftswagenverkehrs und der Stadtomnibusse versetzte die Konstrukteure in die Lage, den Aufwand zum Studium spezieller Bauarten noch weiter zu treiben. So entstanden, vorerst hauptsächlich mit Rücksicht auf den Omnibusverkehr in Städten, die Niederrahmenchassis, bei denen durch besondere Hinte'rachskonstruktionen oder doch starke Kröpfung der Rahmenlängsträger eine Verlegung des Passagierraumbodens auf nur 1—2 Trittstufen Höhe über dem Erdboden möglich wurde. Die Gesamthöhe der Wagen Hess sich gleichzeitig sehr stark verringern, was anderseits wieder den Stabilisationseigenschaften der Wagen zugute kam. Aus einem zusammengeflickten Notverkehrsmittel hatte sich so eine ganz neue Fahrzeuggattung herausentwickelt, an deren Lebensfähigkeit kein Zweifel mehr möglich war. In dem Mass, wie die Verbreitung der Gesellschaftswagen immer mehr anstieg, Hessen ...